


Lacklaboranten sind tätig bei der Entwicklung, Herstellung und Verarbeitung von Lacken und Beschichtungsstoffen. Sie führen chemische und physikalische Untersuchungen von Rohstoffen, Halb- und Fertigfabrikaten durch und prüfen die Produkte auf ihre Tauglichkeit, z. B. als Schutzanstrich und dessen Haltbarkeit. Lacklaboranten entwickeln für bestimmte Beschichtungen unter Beachtung der vorgeschriebenen Verarbeitungsmöglichkeiten und überprüfen die Beschichtungsstoffe auf Qualität und Anwendbarkeit. Entwicklungs- und anwendungstechnische Arbeiten, einschließlich der dazugehörenden Überprüfungen, gehören zum Tätigkeitsfeld, Kenntnisse über Chemikalien und deren Eigenschaften sind wichtige Voraussetzungen für ein sicheres und erfolgreiches Arbeiten. Die Erfüllung der Arbeitsaufgaben erfordern vom Lacklaboranten neben einem guten Verständnis für naturwissenschaftliche Problemstellungen Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und manuelles Geschick.
Die Ausbildung erfolgt überbetrieblich nach einem Kurssystem an der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH in modern eingerichteten Laboratorien und Unterrichtskabinetten sowie im Einstellungsbetrieb bzw. entsprechend der Notwendigkeit in Mitgliedsbetrieben des Bildungsverbundes Sachsen für Chemie- und chemiebezogene Berufe.
Dauer der Ausbildung 3,5 Jahre
Die Ausbildung begann am 31. August 2007 an der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH.
Einsatzmöglichkeiten
Der Einsatz erfolgt in Betrieben bzw. Instituten der Farben- und Lackindustrie. Es bestehen gute Fortbildungsmöglichkeiten, z. B. zum Techniker, Umweltschutzassistent, Ingenieur.
Bewerbung
Bewerbungen richten Sie an oben genannte Unternehmen und Forschungseinrichtungen und Labore oder senden diese an die SBG zur Weiterleitung.
Übermitteln Sie uns Ihre Anfrage bitte mit Hilfe des folgenden Formulars: