Mechatroniker

Mechatroniker/-in

ist ein anerkannter Ausbildungsberuf aufgrund der Verordnung über die Berufsausbildung zum Mechatroniker/zur Mechatronikerin vom 04.03.98 (BGBl, S.408) 

Dauer der Ausbildung            3,5 Jahre

Arbeitsgebiet

Mechatroniker/-innen bearbeiten Werkstoffe maschinell und manuell und bauen mechanische, elektromechanische, elektrische und elektronische Komponenten zu komplexen, mechatronischen Systemen zusammen, installieren Steuerungssoftware und halten die Systeme instand. Sie montieren die hergestellten Komponenten und Anlagenteile, nehmen die Anlagen in Betrieb, bedienen sie und halten sie instand. Hierzu gehört auch das Messen und Prüfen der Systeme und Komponenten. Gegebenenfalls programmieren sie die Produktionsanlagen auch.
Sie arbeiten bei den Herstellern, Abnehmern und Betreibern mechatronischer Systeme, etwa im Anlagen- und Maschinenbau, in der Herstellung von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen, im Schienen-, Luft- und Raumfahrzeugbau. in der chemischen Industrie und der Automobilindustrie, bauen Kräne, Pumpen und Verpackungsmaschinen. Dort üben sie ihre Tätigkeiten an unterschiedlichen Einsatzorten, vornehmlich in Werkstätten, am Montageort, auch in den Produktionsstätten der Kunden oder im Servicebereich aus. Diese können gelegentlich auch im Ausland liegen.

Ausbildungsinhalte 

  •  Lesen technischer Pläne und Anfertigen von Protokollen
  •  Werkstücke vermessen und prüfen, manuelles und maschinelles Bearbeiten von Werkstücken
  •  Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten
  •  Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes, Arbeits- und Tarifrecht, Umwelt- und Arbeitsschutz
  •  Planen und Kontrollieren von Arbeitsabläufen
  •  Installieren und Testen von Hard- und Softwarekomponenten, Programmierung mechatronischer Systeme
  •  Baugruppen und Komponenten prüfen und vormontieren
  •  mechanische und elektrische Sicherheitsvorkehrungen überprüfen
  •  Werkzeuge, Prüf- und Messmittel betriebsbereit machen und überprüfen
  •  Produkte bei der Übergabe erläutern und in die Funktion einweisen
  •  Baugruppen und Komponenten zu Maschinen und Systemen zusammenbauen
  •  Netzwerke und Bussysteme installieren und konfigurieren sowie Versionswechsel von Software durchführen
  •  Programmierung mechatronischer Systeme, mechatronische Systeme prüfen und einstellen
  •  Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln feststellen

Berufliche Qualifikationen

  •  Elektromechanik
  •  Elektronik 
  •  Elektrotechnik 
  •  Hardwareinstallation, Softwareinstallation
  •  Industrieelektronik
  •  Informationstechnik, Computertechnik
  •  Mechatronik
  •  Montage 

Voraussetzung

ist der Realschulabschluss und ein durchschnittliches allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen.
Interesse an Physik, insbesondere Elektrotechnik, Elektronik, Hydraulik, Pneumatik und an Datenverarbeitung, da zunehmend computergesteuerte Geräte, Maschinen, Anlagen zu Einsatz kommen. Die Neigung zu technisch-handwerklicher Tätigkeit und zu exaktem, analysierendem Denken beim Lösen praktischer Aufgaben. Eine durchschnittliche Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit (z.B. Arbeit mit Tabellen), durchschnittliches räumliches Vorstellungsvermögen, durchschnittliches mündliches Ausdrucksvermögen, gute logische Denkfähigkeit (relativ hoher Komplexitäts- und Abstraktionsgrad des Gegenstandsbereichs), Einfallsreichtum im technischen Bereich (bei der Fehlersuche sowohl technische Findigkeit als auch systematisches Einkreisen von Fehlern erforderlich), durchschnittliche praktische Anstelligkeit (für das Arbeiten oder Reparieren mit bzw. von empfindlichen Geräten oder Bauteilen) sowie eine durchschnittliche Fingergeschicklichkeit (z.B. für das Arbeiten oder Reparieren mit bzw. von empfindlichen Geräten oder Bauteilen).
Nachteilig sind eine Abneigung gegen Arbeit in Werkhallen, gegen Staub, gegen Gerüche, gegen Lärm, gegen Umgang mit Maschinen und technischen Geräten sowie gegen eine Tätigkeit an wechselnden Arbeitsorten.

Anfrage

Übermitteln Sie uns Ihre Anfrage bitte mit Hilfe des folgenden Formulars: